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Flughafen-Feuerwehr: Erster Ausbildungs-Jahrgang mit IHK-Prüfung abgeschlossen

die neuen „Werkfeuerwehrmänner“ die neuen „Werkfeuerwehrmänner“ Fraport AG

Sechs gelernte Werkfeuerwehrleute starten bei Fraport ins Berufsleben / Ausbildung erstmals nach staatlicher Ausbildungsverordnung

Sechs Auszubildende der Flughafen-Feuerwehr Frankfurt haben in der vergangenen Woche ihre dreijährige Berufsausbildung zum Werkfeuerwehrmann erfolgreich abgeschlossen. Die jungen Männer sind damit die ersten Absolventen des 2010 in Hessen eingeführten Ausbildungsgangs. Mit dem Erhalt ihres Prüfungszeugnisses von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt dürfen die Nachwuchskräfte den Titel „Werkfeuerwehrmann“ von nun an erstmals mit staatlicher Anerkennung tragen.

„Die seit dem Jahr 2009 bestehende Ausbildungsverordnung für Werkfeuerwehrleute bietet jungen Menschen einen Anreiz, sich gleich nach ihrem Schulabschluss direkt für Fraport und die Flughafen-Feuerwehr zu entscheiden. Wir sind stolz darauf, alle sechs Auszubildenden in den regulären Dienst übernehmen zu können und ihnen damit eine hervorragende Perspektive für ihre weitere Entwicklung bei Fraport zu eröffnen“, sagte Wolfgang Haas, Leiter Berufsbildung des Flughafenbetreibers.

Der Ausbildungsgang ebnet der Fraport AG neue Wege bei der Qualifizierung ihrer Nachwuchskräfte. Er ermöglicht Bewerberinnen und Bewerbern erstmals auch ohne einen vorherigen berufsbildenden Abschluss den Einstieg in das Tätigkeitsfeld der Werkfeuerwehren. Bisher war der Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf die alleinige Voraussetzung für die Übernahme in ein Dienstverhältnis bei der Flughafen-Feuerwehr. Fraport bietet die Berufsausbildung zum Werkfeuermann beziehungsweise zur Werkfeuerwehrfrau in einer Kooperation mit fünf anderen Werkfeuerwehren unter dem Dach des Hessischen Werkfeuerwehrverbandes an.

Den überwiegenden Teil ihrer Ausbildung absolvieren die angehenden Werkfeuerwehrleute im modernen Feuerwehr-Training-Center auf dem Flughafengelände. Wesentliche Ausbildungsinhalte sind Brandbekämpfung, Unfallrettung und ein handwerklicher Kompaktlehrgang.

„Hinter uns liegen drei qualitativ hochwertige und für alle Beteiligten interessante Ausbildungsjahre. Mit den vielseitigen Unterrichtsinhalten bereiten wir die Azubis nicht nur auf ihren späteren Beruf, sondern auch auf die kleinen und großen Herausforderungen des alltäglichen Lebens vor“, sagte Henri Lachmann, Ausbildungsleiter bei der Flughafen-Feuerwehr Frankfurt.

28 Anwärter in drei Jahrgängen absolvieren derzeit ihre Ausbildung bei Fraport. Nach ihrer bestandenen Abschlussprüfung erwarten die Feuerwehrmänner abwechslungsreiche Aufgaben an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz. Die 330-köpfige Belegschaft der Werkfeuerwehr arbeitet in zwei Wachschichten an vier Standorten auf dem Flughafengelände. Die Feuerwachen beherbergen insgesamt 60 Einsatzfahrzeuge und koordinieren bis zu 20 kleinere und größere Einsätze pro Tag. Sie tragen dort vor allem Verantwortung für täglich rund 155.000 Passagiere sowie für mehr als 78.000 Beschäftigte am Flughafen Frankfurt.

Weiterführende Informationen zum Ausbildungsgang „Werkfeuerwehrmann/Werkfeuerwehrfrau“, Einstellungsvoraussetzungen und Bewerbungsfristen finden sich im Internet unter www.fraport.de, Menüpunkte „Karriere“ und „Ausbildung“.

Quelle: FRAPORT AG

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