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Am Universitätsklinikum entsteht für rund 16,3 Millionen Euro das Lehr-, Lern- und Prüfungszentrum MEDICUM

(v.l.n.r.) Prof. Robert Sader, Studiendekan Klinik des Fachbereichs Medizin, Prof. Luise Hölscher, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen, Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Prof. Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität, Prof. Kai Zacharowski, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikum Frankfurt, und Prof. Frank Nürnberger, Studiendekan Vorklinik des Fachbereichs Medizin. (v.l.n.r.) Prof. Robert Sader, Studiendekan Klinik des Fachbereichs Medizin, Prof. Luise Hölscher, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen, Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Prof. Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität, Prof. Kai Zacharowski, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikum Frankfurt, und Prof. Frank Nürnberger, Studiendekan Vorklinik des Fachbereichs Medizin. „Universitätsklinikum Frankfurt“

Für rund 16,3 Millionen Euro entsteht am Universitätsklinikum Frankfurt das neue Lehr-, Lern- und Prüfungszentrum MEDICUM. Mit einem symbolischen Spatenstich gaben der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ingmar Jung, Finanzstaatssekretärin, Prof. Dr. Luise Hölscher, und der Präsident der Goethe-Universität, Prof. Dr. Werner Müller-Esterl, am 12. September das Startsignal für das Bauvorhaben.

 

Der Gebäudekomplex auf dem Gelände des Universitätsklinikums wird ein Simulations- und Prüfungszentrum, Lernstudio, Seminarraumzentrum, Computer- und Prüfungssaal und Räume für das Dekanat enthalten. Die Baukosten belaufen sich auf rund 16,3 Millionen Euro zuzüglich Erstausstattung. Davon trägt der Fachbereich Medizin einen Eigenanteil von etwa 2,9 Millionen Euro. Die restliche Summe finanziert das Land Hessen im Rahmen des Hochschulinvestitionsprogramms HEUREKA. In einem zweiten Bauabschnitt entsteht ab Frühjahr 2014 zusätzlich ein Gebäude mit einem Hörsaal für 550 Personen, weiteren Seminarräumen und einer Cafeteria.

„Attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen für exzellente Forschung und Lehre, damit Hessen im Wettbewerb um die besten Köpfe weiter gestärkt wird – das ist das Ziel dieser Landesregierung“, sagte Staatssekretär Jung. Finanzstaatssekretärin Prof. Hölscher ergänzte: „Das Land Hessen zeigt mit dieser Investition, dass es sich einer Ärzteausbildung auf höchstem Niveau verpflichtet fühlt.“

„Das Klinikum und der Klinikumsvorstand freuen sich ganz besonders auf die neuen Möglichkeiten der Medizinerausbildung. Es wird hervorragend in die Zukunft investiert, um sicher zu stellen, dass unsere Ärzte von morgen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft ihre Tätigkeit für unsere Patienten ausüben“, sagte Prof. Kai Zacharowski, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt. Der Studiendekan der Klinischen Ausbildung des Fachbereichs Medizin, Prof. Dr. Robert Sader, erklärte: „Mit diesem Neubau schaffen wir an unserem Fachbereich die Grundlagen für ein Medizinstudium auf dem aktuellsten medizinischen und pädagogischen Stand.“

Großer Bedarf aufgrund stark gestiegener Studierendenzahlen

Mit dem Spatenstich für den ersten Bauabschnitt des MEDICUM beginnt nun eine neue Phase der Entwicklung des Universitätsklinikums. „Nach intensiver Planungszeit konkretisiert sich jetzt die Umsetzung der seinerzeit in einem Architektenwettbewerb von dem Stuttgarter Architekturbüro Wulf & Partner vorgestellten Pläne zum Bau des MEDICUM mit seinen Unterrichtsräumen und der Lehrausstattung“, sagte der Studiendekan der Vorklinik, Prof. Dr. Frank Nürnberger. Das MEDICUM sei so geplant, dass es mindestens für die nächsten drei Jahrzehnte auf einem aktuellen Stand bleiben kann.

Exzellente Ärzteausbildung

Mit dem MEDICUM werden Engpässe in der Raumsituation des Fachbereichs behoben und die Grundlage für eine hervorragende Ärzteausbildung etwa durch neue Seminarräume für kleine Gruppen gestärkt. Moderne Unterrichtsformen schließen auch die Simulation von Diagnose- und Therapieverfahren an „Lernmaschinen“, Phantomen, Simulationspatienten und ähnlichem ein. Daher  ist auch ein Simulationszentrum im MEDICUM geplant, womit dann gemietete Räume aufgegeben werden können.

Die Praktischen Vorbereitungskurse für Chirurgie, Innere Medizin und Anästhesie sind durch den Neubau unter einem Dach zentral verfügbar. Moderne Lehrformen umfassen – wie von der Approbationsordnung gefordert – auch das Selbststudium an klassischen Lehrmaterialien, an Modellen und Phantomen und mit Hilfe neuer Medien. All dies wird im so genannten Lernstudio ermöglicht, das ebenfalls in den Räumen des MEDICUM geplant ist. Außerdem finden hier die OSCE-Prüfungen (Objective Structured Clinical Examination) eine dauerhafte Unterkunft. Die PC-gestützte Lehre und elektronische Prüfungen werden im elektronischen Lehr- und Prüfungssaal ermöglicht.

Quelle: Universitätsklinikum Frankfurt /c/o GLORIA MVNDI

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