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Wissenswertes über schräge Vögel – der Zoo eröffnet ein Kiwi-Zentrum

24.09.14

Sie können nicht fliegen, ihre Nasenlöcher sitzen an der Schnabelspitze und im Zoo Frankfurt werden sie seit 1987 erfolgreich gezüchtet. Nur gesehen hat sie kaum jemand – die Kiwis. Der sensible Wappenvogel Neuseelands lebt im Zoo „hinter den Kulissen“. Warum das so ist und was den nachtaktiven Vogel so besonders macht, wird nun im Kiwi-Zentrum mitten im Zoo erklärt.

Prof. Niekisch und Dr. Siegfried eröffnen das Kiwi-Zentrum (Foto: W. Faust)

„Die Umgestaltung der Brutstation zum ‚Schaufenster in die Welt der Kiwis‘, bietet nicht nur spannende Informationen, sondern hilft auch zu verstehen, wie ein moderner, wissenschaftlich geführter Zoo funktioniert“, erklärt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch anlässlich der Eröffnung des Kiwi-Zentrums. Ein Bereich des didaktischen Angebots widmet sich den Tieren und ihrem Lebensraum, der andere stellt die Kiwi-Zucht des Zoos vor und steht damit stellvertretend für die Zuchtbemühungen von Zoos im Sinne des Artenschutzes. Das Besondere: Im Zoo Frankfurt sind die empfindlichen Kiwis für die Besucher nicht unmittelbar zu sehen. „Uns ist die erfolgreiche Zucht so wichtig, dass wir die Tiere auch halten, obwohl sie unsere Besucher fast nie zu sehen bekommen“, so Niekisch. „Durch die besondere Methodik der Informationsvermittlung werden die Tiere dennoch erfahrbar und gleichzeitig wird das Vorgehen des Zoos erklärt.“

Über Exponate, Modelle und einen Film werden die Kiwis erlebbar gemacht. Ein großes Fenster in die Kiwi-Aufzuchtstation bietet darüber hinaus Einblicke in die Vogelkinderstube immer dann, wenn die Pflegerinnen und Pfleger ihre Schützlinge wiegen und messen.

Finanziert wurde der teilweise Umbau der Brutstation durch Mittel der KfW Stiftung, die aktuell fünf didaktische Projekte des Zoos fördert, darunter auch eine Informationsstation zum Zoo als Lebensraum für wildlebende einheimische Arten und die Informationsangebote rund um die neue Pinguin-Anlage. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Menschen zu zeigen, wie wichtig es ist, die Vielfalt der Arten zu erhalten. Der Kiwi ist nicht nur bei den Zoobesuchern besonders beliebt, sondern zeigt uns auch – stellvertretend für viele andere Arten – wie sorgsam wir mit unserer Umwelt umgehen müssen, damit er auch künftig eine Lebensgrundlage hat“, sagt Dr. Bernd Siegfried, Geschäftsführer der KfW Stiftung.

Die KfW Stiftung setzt damit die Förderung des Zoos fort, die die KfW Bankengruppe 2011 begonnen hat. Ziel dieser Förderung ist es, das Informations- und Bildungsangebot im Zoo für alle Besuchergruppen zu erweitern und zu verbessern und damit einen aktiven Beitrag zur Sensibilisierung für die Themen Natur- und Artenschutz zu leisten.

Dabei ist die KfW den Frankfurter Kiwis besonders verbunden: Bereits 2011 wurde die Patenschaft für Kiwi MANU übernommen. Das Jungtier von einst soll zukünftig im Rahmen eines internationalen Zuchtprogramms seinen Beitrag zur Arterhaltung leisten.

Authors: Zoo Frankfurt

Lesen Sie mehr http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/24/september/2014/artikel/wissenswertes-ueber-schraege-voegel-der-zoo-eroeffnet-ein-kiwi-zentrum.html

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