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Polizeipresse: Polizeipräsidium Frankfurt am Main - POL-F: 140822

Frankfurt (ots) - Mit mehr oder weniger Erfolg waren gestern um die Mittagszeit Trickdiebe in den Stadtteilen Sachsenhausen, Nordend und Eckenheim unterwegs.

Im Nordend bequatschten sie eine 90 Jahre alte Frankfurterin, gaben sich als Mitarbeiter der Wasserwerke aus und gelangten so in die Wohnung der Seniorin. Dort "überprüften" sie die Wasserinstallation und nahmen bei der Gelegenheit gleich Schmuck und Bargeld im Wert von insgesamt 10.000.- Euro mit.

Im Eckenheim gelangte ein Unbekannter unter dem Vorwand die Wasserstände ablesen zu müssen in die Wohnung einer 79-Jährigen. Als die jedoch irgendwann misstrauisch wurde, zog es der Unbekannte vor, durch ein offenstehendes Fenster das Weite zu suchen.

In Sachsenhausen schließlich wurde eine 77-Jährige bei der Gartenarbeit von zwei Unbekannten angesprochen, die sich als Mitarbeiter einer Heizungsfirma ausgaben und die Heizkörper entlüften wollten. Beide gelangten in die Wohnung und stahlen der betagten Dame 80.- Euro aus einer Küchenschublade.

Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern verliefen erfolglos.

Sicherheitstipps der Polizei für Seniorinnen und Senioren

Diebe und Betrüger an der Haustür

Schauspielerisch begabte Diebe und Betrüger versuchen, unter einem Vorwand Zutritt zu Ihrer Wohnung zu erlangen. Sie bitten um Hilfe oder um eine Gefälligkeit oder behaupten ganz einfach, Sie zu kennen. Etliche Täter täuschen auch Notlagen vor und geben sich hilflos, oftmals wollen Frauen mit Kindern Ihr Herz rühren und Sie mitleidig stimmen. Nicht selten treten die Täter auch in folgenden Rollen auf:

   - Polizeibeamte oder Gerichtsvollzieher
   - Mitarbeiter der Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerke
   - Heizkostenableser
   - Berater der Krankenkasse oder der Rentenversicherung 

Um nicht auf diese Maschen hereinzufallen, sollten Sie folgende Ratschläge beherzigen:

   - Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen, wer zu Ihnen will. Schauen
     Sie durch den Türspion oder aus dem Fenster, benutzen Sie die 
     Türsprechanlage. 
   - Öffnen Sie die Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre. 
   - Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung. 
   - Überlegen Sie sich Folgendes, wenn Fremde an der Tür von ihrer 
     Not erzählen: Warum wenden sich diese Leute nicht an eine 
     Apotheke, eine Gaststätte oder ein Geschäft, sondern gerade an 
     mich? 
   - Seien Sie misstrauisch bei Anrufern, deren Stimme Sie nicht 
     erkennen. Lassen Sie sich den vollständigen Namen, die Adresse 
     und Telefonnummer geben, unter der Sie zurückrufen können. Echte
     Verwandte oder Bekannte werden dafür Verständnis aufbringen. 
   - Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Sie nicht kennen. 
   - Nur wenn Sie alleine sind, haben Trickdiebe leichtes Spiel mit 
     Ihnen. Versuchen Sie, bei unbekannten Besuchern einen Nachbarn 
     hinzu zu bitten oder bestellen Sie den Besucher zu einem 
     späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. 
   - Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst nach Hilfe 
     zu telefonieren oder das Gewünschte (Glas Wasser, Schreibzeug) 
     hinauszureichen. Lassen Sie dabei stets Ihre Tür durch eine 
     Türsperre gesichert. 
   - Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie selbst bestellt haben 
     oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden. 
   - Fordern sie von angeblichen Amtspersonen einen Dienstausweis. 
     Rufen Sie im Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche 
     Amtsperson kommt. Lassen Sie dabei die Tür versperrt. Suchen Sie
     die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. 
   - Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher auch energisch: 
     Sprechen Sie laut mit ihnen oder rufen Sie um Hilfe! 

Weitere Informationen zu diesen und anderen Themen erhalten in der Polizeilichen Beratungsstelle (Zeil 33, Tel. 069/755 - 55555), bei jeder anderen Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei.hessen.de.

Wir wollen, dass Sie sicher leben. Ihre Frankfurter Polizei

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
P r e s s e s t e l l e
Adickesallee 70
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069/ 755-00
Direkte Erreichbarkeit von Mo. - Fr.: 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Telefon: 069 / 755-82110 (CvD)
Fax: 069 / 755-82009
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Homepage Polizeipräsidium Ffm.: http://www.polizei.hessen.de/ppffm 


 
 
  

Authors: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

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