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Polizeipresse: Polizeipräsidium Frankfurt am Main - POL-F: 140801

Frankfurt (ots) - Am 31. Juli 2014, gegen 19.23 Uhr begann eine auch für die Polizei nicht alltägliche Geschichte. Zu diesem Zeitpunkt versuchte ein 30-jähriger, hier wohnsitzloser Italiener, in einem Drogeriemarkt in der Kaiserstraße mit einer zuvor aufgefundenen und unterschlagenen EC-Karte zu zahlen. Dies fiel auf, da die Karte bereits gesperrt war, was zur Folge hatte, dass die Polizei gerufen und der 30-Jährige zum Revier sistiert wurde.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen sollte der Beschuldigte entlassen werden, was dieser jedoch mit dem "Hitlergruß" und einem lautstarken "Heil Hitler!" quittierte. Was dem folgte war eine zweite Sistierung und eine erneute Beschuldigtenbelehrung.

Nunmehr steuerte der 30-Jährige ein Kiosk in der Pforzheimer Straße an. Dort begab er sich direkt in die Küche und entwendete einen dort abgelegten Kfz-Schlüssel für einen VW Touareg. Den Wagen fand er dann ganz in der Nähe geparkt. Er stieg ein und begann eine Irrfahrt quer durch Frankfurt. Nachdem der Diebstahl durch den Kioskbesitzer gemeldet worden war, begann die Fahndung nach dem Fahrzeug. Der Wagen fiel dann dem Überfallkommando auf, welches in anderer Sache in der Stadt unterwegs war. Wegen verschiedener Verkehrsverstöße und der unsicheren Fahrweise sollte der Wagen angehalten und der Fahrer kontrolliert werden. Der Beschuldigte entschloss sich jedoch zur Flucht und setzte seine Fahrt rücksichtslos und unter Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, u.a. auch einer Straßenbahn, quer durch die Innenstadt fort. Zwar gelang es dem Beschuldigten auf diese Art, dass Überfallkommando hinter sich zu lassen, nicht aber eine andere Streife der Bereitschaftspolizei, die über die Fahndung informiert war. Der 30-Jährige gab den Beamten gegenüber an, keine Fahrerlaubnis zu besitzen und vor Fahrtantritt Heroin konsumiert zu haben. Nachdem die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen beendet waren und auch eine Blutentnahme erfolgt war, endete der Tag für den 30-Jährigen erst sehr spät im Polizeigewahrsam. Ihn erwarten Anzeigen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, wegen des Diebstahls eines Kraftfahrzeuges, Fahren ohne Fahrerlaubnis unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie Gefährdung des Straßenverkehrs und Nötigung.

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Authors: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

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