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Musikalische Wiederentdeckungen zu Glucks 300. Geburtsjahr

Primavera (Frühling) Borticelli  Bildausschnitt mit Flora, Chloris und Zephyr   Primavera (Frühling) Borticelli Bildausschnitt mit Flora, Chloris und Zephyr © Archäologisches Museum Frankfurt-

„Ebb’ und Flut – von lauen Lüften und steifen Brisen“

Von wilden Stürmen bis zu zarten, frühlingsbringenden Lüften hat das Main- Barockorchester in diesem Konzert, unter dem Motto „Ebb’ und Flut – von lauen Lüften und steifen Brisen“, musikalische Naturschilderungen von Meer und Wind im Programm.

 

Einen ganz besonderen Glanzpunkt bilden die beiden neuzeitlichen Uraufführungen der Wiener Ballettmusiken von 1759 "Le Naufrage" (Der Schiffbruch)  und "Les Amour de Flore et Zéphire" von Christoph Willibald Gluck – die seit gut 250 Jahren nicht mehr zu hören waren. Mit einer fein komponierten Wind-Musik des Komponisten André Campra, der Suite aus seiner Oper „Aréthuse“, der Ouverture "Hamburger Ebb' und Flut", der Wassermusik von Telemann und dem stürmischen Violinkonzert „Tempesta die Mare“ von Antonio Vivaldi, wird das Programm  thematisch abgerundet.

 

Die beiden Ballettmusiken Glucks stammen aus der Zeit Ende der 1750er Jahre, als er in Wien als  Ballett-Komponist für das Burgtheater und das Theater am Kärntnertor verpflichtet war. Dort entstanden gemeinsam mit dem italienischen Ballettmeister, Tänzer und auch Komponisten Gasparo Angiolini viele dieser Musiken, die meist als Hinzufügung zu Theater- und Opernaufführungen dienten. Überliefert ist diese Musik heute nur in Form von Abschriften, die in der Sammlung Schwarzenberg im tschechischen  Krumau gefunden wurden und mittlerweile Gluck zugeordnet werden konnten.

 

Für ein Originalklang-Ensemble wie das Main-Barockorchester, das immer versucht neben den bekannten Stücken des Konzert-Repertoires auch das selten Gehörte auf die Bühne zu bringen, ist es Erfüllung und Herausforderung zugleich, nach so langer Zeit heute Unbekanntes wieder zum Klingen zu bringen.

 

Eine Veranstaltung des Archäologischen Museums Frankfurt

Eine Stunde vor Konzertbeginn und in der Pause haben Besucher freien Eintritt im Archäologischen Museum. Zu diesen Zeiten werden auch Getränke und kleine Speisen angeboten.

Kartenverkauf an der Abendkasse oder telefonische Vorbestellung unter: 069 / 212 35896 (Archäologisches Museum Frankfurt).

 

Quelle: Archäologisches Museum Frankfurt

 

 

Tag:                 15.03.2014                                                    

Uhrzeit:           20:00 Uhr

Abendkasse:    19:00 Uhr

Einlass:            19:00 Uhr

Ort:                 Archäologisches Museum Frankfurt,

Karmeliterklosterkirche

Eingang:          Karmelitergasse 1

Eintritt:           € 20 /erm. € 14

(inklusive freiem Eintritt zur Dauerausstellung)

 

Programm:

André Campra „Aréthuse -Suite“

Antonio Vivaldi Violinkonzert in Es “Tempesta di Mare” RV 253

Christoph Willibald Gluck "Les Amour de Flore et Zéphire"

Georg Philipp Telemann "Hamburger Ebb' und Flut"

Christoph Willibald Gluck  "Le Naufrage" 

 

Main-Barockorchester Frankfurt, Leitung und Violine Martin Jopp                                  

 

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